Das Paris eine schöne Stadt ist kann man nun einmal mehr bewundern. Ein Fototeam hat ein etwas anderes Panorama dieser Stadt gezeichnet, nach dem sie schon Harlem mit 13 Megapixel und Yosemite mit 17 MP fotografierten, haben sie jetzt mit Paris noch eins draufgesetzt. Aus 2346 Bildern entstand ein Bild mit einer Auflösung von 54159 x 75570 was 26,763,795,630 Pixeln entspricht, also 26 Gigapixel und so doch schon etwas größer und beeindruckender geworden ist. Geplant war mit 2 Canon 5D Mark II (21.1 MP 300 mm f4.0) zu fotografieren um schneller fertig zu werden, wobei eine jedoch schon beim justieren aussetzte. Gerendert wurde das ganze auf einem Traumsystem: Intel Server System SR2600UR mit 2 Intel Xeon 5500 und 6 SSDs mit je 160 GB (24 Kerne, 24 GB RAM, 1 TB SSD), da dauerte das rendern nur 3 Stunden und 14 Minuten, vor 2 Jahren beim Harlem Projetkt brauchten sie noch 48 Stunden und dabei war das Bild nur halb so groß. Nun kann man also Paris, untermalt von dem wunderschönen Lied La Valse d’Amelie von Yann Tiersen aus dem Film Amelie, genießen und 10 Easter Eggs entdecken, vorausgesetzt man besitzt eine ausreichende Internetverbindung:
Was dabei raus kommt, wenn man eine Band und ihre musikalischen Freunde in ein Tonstudio verfrachtet kann man hier bestaunen. Ich finde es sehr gelungen und es kommt eine sehr freundschaftlich familiäre Stimmung auf. Bevor das Lied beginnt spricht Chris Chu von The Morning Benders darüber wie er von Phil Spector dazu inspiriert wurde. Wer das nicht sehen will springt besser gleich zu Minute 0:50. Das Lied Excuses ist aus dem im März erscheinenden Album Big Echo und den Song kann man sich auf der Webseite auch gratis downloaden. Ihr Debutalbum Talking Through Tin Cans war 2008 das beste Indiealbum auf Itunes.
Das es Abseits des alles beherrschenden Dieter Bohlen Casting Einheitssoße auch wirklich gute Castingsshows gibt, hat Stefan Raab schon mit “SSDSGPS” (Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star) bewiesen an deren Ende Max Mutzke beim Eurovision Song Contest 2004 in Istanbul den 8. Platz belegte. Seit Jahren wird Deutschland mit niveaulosen und teils menschenrechtsverletzenden Bohlensprüchen malträtiert und niemand scheint sich dagegen zu wehren. Scheinbar geht heute nichts mehr ohne den Überbohlen, nicht einmal der Wiener Opernball 2010. Doch an den Eurovision Song Contest hat auch er sich nicht rangetraut, er wird auch wissen warum, wird bei seinen Castingsshows doch meist austauschbare Popware produziert die meist nur im Aussehen variiert. Das Konzept was mit “SSDSGPS” auf Prosieben von Raab eingeführt wurde wird jetzt mit “Unser Star für Oslo 2010” in Kooperation mit der ARD konsequent weitergeführt. Hier steht wieder die Musik und die Interpreten im Mittelpunkt und nicht die krassesten Sprüche. Es ist wie Balsam für die Seele, wenn 10 mehr oder weniger talentierte Musiker um den Einzug in die nächste Runde kämpfen und das meist nur mit Hilfe ihrer Stimme, Gitarre oder Ausstrahlung und nicht mit dem lächerlichsten Auftreten und der mitleidigsten Geschichte und sie nicht von der Jury runtergemacht werden, selbst wenn nicht jeder Ton getroffen wird. Aber genug von dem Bohlenbashing. Das die Kandidaten wirklich das Potenzial haben in Oslo zu bestehen scheint angesichts einiger herausragender Auftritte mehr als nur möglich und im Angesicht der schwachen Platzierungen der letzten Jahre nur wünschenswert:
Miss Kiss Kiss Bang
(Alex Christensen, Steffen Häfelinger)
20/25
35
20
Die 10 Gewinner der ersten beiden Shows vom 02.02.2010 und 09.02.2010: Katrin Walter, Lena Meyer-Landrut, Kerstin Freking, Meri Voskanian, Cyril Krueger sowie Christian Durstewitz, Maria-Lisa Straßburg, Sharyhan Osman, Leon Taylor und Jennifer Braun treten nun in mehreren Entscheidungsshows bis zur Finalshow am 12. März 2010 gegeneinander an. Zu den Favoriten ist auf jeden Fall die erst 18 Jährige Lena Meyer-Landruht zu zählen, die mit ihrem erfrischend lockeren und vor allem natürlichen Auftritt wohl nicht nur viele Männerherzen für sich gewinnen konnte und das mit einem wahrscheinlich nicht nur mir unbekannten Lied “My Same” von Adele. Die in der ersten Show als Letzte ins Rennen gegangene erinnert sehr an Kate Nash, Miss Li und SoKo und wird sich in den nächsten Shows erst richtig beweisen müssen und gegen einige andere nicht zu unterschätzende Kontrahenten durchsetzen müssen, wie z.B. den ebenfalls als letzter ins Rennen gegangener Christian Durstewitz, aber vielleicht werden ja einmal mehr die letzten die ersten sein, wobei auch die anderen Kandidaten einen guten Auftritt hingelegt haben, wie z.B. die etwas an Stefanie Heinzmann erinnernde Maria-Lisa Straßburg oder der 21-jährige Cyril Krüger. Man darf gespannt sein:
Die Japanische Band Sour hatte die tolle Idee ein Musikvideo mit Hilfe ihrer Fans und deren Webcams zu machen. Egal ob das nun ein großer Fake ist oder nicht, so oder so ist es ein echt tolles Video mit einigen coolen Splitscreenideen:
Blinkenlights war ja schon sehr beeindruckend um Animationen mit Hilfe von Gebäuden zu realisieren, doch war Blinkenlights in seinen Farben etwas begrenzt und die Bilder sehr eckig. Wurden Bilder doch lediglich mit weißem Licht erzeugt, würde man hinter jedes Fenster je 3 Lampen stellen, eine für rot, eine für grün und eine für blau könnte man mit Hilfe der additiven Farbsynthese Farben erzeugen, was aber wohl etwas schwierig zu realisieren ist.
Doch gibt es noch andere Arten Animationen auf Gebäude zu bringen, eine ist diese einfach drauf zu projizieren wie hier zu sehen ist:
Gaius Iulius Caesar (deutsch: Julius Cäsar; * 13. Juli 100 v. Chr. in Rom; † 15. März 44 v. Chr. in Rom) war ein römischer Staatsmann, Feldherr und Autor. Der patrizischen Familie der Julier entstammend, absolvierte er die Ämterlaufbahn und gelangte durch ein Bündnis mit dem reichen Marcus Licinius Crassus und dem erfolgreichen Militär Gnaeus Pompeius Magnus […]