Was dabei raus kommt, wenn man eine Band und ihre musikalischen Freunde in ein Tonstudio verfrachtet kann man hier bestaunen. Ich finde es sehr gelungen und es kommt eine sehr freundschaftlich familiäre Stimmung auf. Bevor das Lied beginnt spricht Chris Chu von The Morning Benders darüber wie er von Phil Spector dazu inspiriert wurde. Wer das nicht sehen will springt besser gleich zu Minute 0:50. Das Lied Excuses ist aus dem im März erscheinenden Album Big Echo und den Song kann man sich auf der Webseite auch gratis downloaden. Ihr Debutalbum Talking Through Tin Cans war 2008 das beste Indiealbum auf Itunes.
Das es Abseits des alles beherrschenden Dieter Bohlen Casting Einheitssoße auch wirklich gute Castingsshows gibt, hat Stefan Raab schon mit “SSDSGPS” (Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star) bewiesen an deren Ende Max Mutzke beim Eurovision Song Contest 2004 in Istanbul den 8. Platz belegte. Seit Jahren wird Deutschland mit niveaulosen und teils menschenrechtsverletzenden Bohlensprüchen malträtiert und niemand scheint sich dagegen zu wehren. Scheinbar geht heute nichts mehr ohne den Überbohlen, nicht einmal der Wiener Opernball 2010. Doch an den Eurovision Song Contest hat auch er sich nicht rangetraut, er wird auch wissen warum, wird bei seinen Castingsshows doch meist austauschbare Popware produziert die meist nur im Aussehen variiert. Das Konzept was mit “SSDSGPS” auf Prosieben von Raab eingeführt wurde wird jetzt mit “Unser Star für Oslo 2010” in Kooperation mit der ARD konsequent weitergeführt. Hier steht wieder die Musik und die Interpreten im Mittelpunkt und nicht die krassesten Sprüche. Es ist wie Balsam für die Seele, wenn 10 mehr oder weniger talentierte Musiker um den Einzug in die nächste Runde kämpfen und das meist nur mit Hilfe ihrer Stimme, Gitarre oder Ausstrahlung und nicht mit dem lächerlichsten Auftreten und der mitleidigsten Geschichte und sie nicht von der Jury runtergemacht werden, selbst wenn nicht jeder Ton getroffen wird. Aber genug von dem Bohlenbashing. Das die Kandidaten wirklich das Potenzial haben in Oslo zu bestehen scheint angesichts einiger herausragender Auftritte mehr als nur möglich und im Angesicht der schwachen Platzierungen der letzten Jahre nur wünschenswert:
Miss Kiss Kiss Bang
(Alex Christensen, Steffen Häfelinger)
20/25
35
20
Die 10 Gewinner der ersten beiden Shows vom 02.02.2010 und 09.02.2010: Katrin Walter, Lena Meyer-Landrut, Kerstin Freking, Meri Voskanian, Cyril Krueger sowie Christian Durstewitz, Maria-Lisa Straßburg, Sharyhan Osman, Leon Taylor und Jennifer Braun treten nun in mehreren Entscheidungsshows bis zur Finalshow am 12. März 2010 gegeneinander an. Zu den Favoriten ist auf jeden Fall die erst 18 Jährige Lena Meyer-Landruht zu zählen, die mit ihrem erfrischend lockeren und vor allem natürlichen Auftritt wohl nicht nur viele Männerherzen für sich gewinnen konnte und das mit einem wahrscheinlich nicht nur mir unbekannten Lied “My Same” von Adele. Die in der ersten Show als Letzte ins Rennen gegangene erinnert sehr an Kate Nash, Miss Li und SoKo und wird sich in den nächsten Shows erst richtig beweisen müssen und gegen einige andere nicht zu unterschätzende Kontrahenten durchsetzen müssen, wie z.B. den ebenfalls als letzter ins Rennen gegangener Christian Durstewitz, aber vielleicht werden ja einmal mehr die letzten die ersten sein, wobei auch die anderen Kandidaten einen guten Auftritt hingelegt haben, wie z.B. die etwas an Stefanie Heinzmann erinnernde Maria-Lisa Straßburg oder der 21-jährige Cyril Krüger. Man darf gespannt sein:
Die Japanische Band Sour hatte die tolle Idee ein Musikvideo mit Hilfe ihrer Fans und deren Webcams zu machen. Egal ob das nun ein großer Fake ist oder nicht, so oder so ist es ein echt tolles Video mit einigen coolen Splitscreenideen:
Ich persönlich bin kein großer Freund von elektronischer Musik, aber ein neuartige Musikinstrument verwischt die Grenzen zwischen Musik und Technik völlig. War ein klassischer Musiker noch auf sein eines Musikinstrument beschränkt, was er zwar in Perfektion beherrschen konnte, aber ein Gitarrist konnte eben nicht zur gleichen Zeit Gitarre und Schlagzeug spielen, ist dies heute mit einem Computer ohne weiteres machbar. Doch finde ich es nicht grade sehr künstlerisch sich sein Lied am Computer zusammenzuklicken. Ok dabei kommen auch mitunter schöne Sachen raus, aber für mich ist es immer noch etwas anderes ein Instrument zu beherrschen als lediglich den Computer zu beherrschen. Doch die Eigenharp ist eine gelungene Mischung aus beiden:
Letztens haben Fish und Necro beide über das gleiche Stop-Motion Video gebloggt und es gibt wirklich zahlreiche weitere mehr oder weniger gelungene Vertreter der Stop-Motion-Art. Bereits in den 60-ern wurde diese Technik in der Fernsehserie Bezaubernden Jeannie eingesetzt um ihre Zauberkräfte zu symbolisieren und bis heute begeistert Stop-Motion und existiert in den vielfältigsten Formen, hier eine kleine Auswahl:
Das Musikvideo von Oren Lavie besteht aus 3225 Einzelfotos:
Die Asiatische Tigermücke (Aedes (Stegomyia) albopictus) ist eine ursprünglich in den südostasiatischen Tropen und Subtropen beheimatete Stechmückenart, die als Überträger von Krankheiten wie Chikungunya und Dengue-Fieber für den Menschen bedeutsam ist. In den letzten Jahrzehnten ist diese Art weltweit durch Warentransporte und Reisetätigkeiten verschleppt w […]